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1:4: Deutsches Team muss in die Relegation

Und wieder der Gang in die Relegation! Das deutsche Davis-Cup-Team hat die Erstrunden-Begegnung gegen Belgien in der Frankfurter Fraport Arena mit 1:4 verloren. Bereits nach der Niederlage von Alexander Zverev im sonntäglichen Spitzeneinzel gegen Steve Darcis lag die Mannschaft von Kapitän Michael Kohlmann mit 1:3 zurück und hatte damit keine Chance mehr auf den ersehnten Einzug ins Viertelfinale der Weltgruppe.  Jubel dagegen bei der belgischen Mannschaft. Ohne Spitzenmann David Goffin in Frankfurt in der Außenseiterrolle angetreten, schaffte es das Team von Kapitän Johan van Herck , den Favoriten Deutschland aus dem Rennen zu werden.

Dabei schien am Schlusstag der Begegnung zunächst alles nach Plan zu laufen. Alexander Zverev war furios mit 6:2 im ersten Satz ins Match gestartet und lag auch im zweiten Durchgang bereits mit 4:2 in Führung. Doch sein Kontrahent Steve Darcis lies sich dadurch nicht beeindrucken und kämpfte sich – wieder mit vielen Rückhand-Slice-Schlägen – zurück ins Spiel. Zverev dagegen hatte zunehmend Probleme mit seinem Aufschlag  und schien unter dem Druck, den Ausgleich zum 2:2 holen zu müssen, unsicherer zu werden.  Doch auch der körperlichen Belastung des Wochenendes musste er in seinem dritten Match Tribut zollen. „Ich war müde heute. Beim Doppel habe ich viel Energie verbraucht,“ gab er zu. Der 32-jährige Darcis dagegen fightete unermüdlichund schaffte es, das Match zu drehen - er holte sich die Durchgänge zwei und drei jeweils mit 6:4 und setzte sich schließlich im Tiebreak des vierten Satzes mit 10:8 durch.

Zverev: "Diese Davis Cup Begegnung ist wirklich schlecht gelaufen für uns. Es hätte 3:0 stehen können, aber nun haben wir mit 1:3 verloren und müssen in die Relegation. An den Zuschauern hat es nicht gelegen, die haben uns an allen drei Tagen sensationell unterstützt."

Das bedeutungslose letzte Einzel verlor Mischa Zverev gegen Ruben Bemelmans mit 5:7, 1:6.

Teamchef Michael Kohlmann war am Ende restlos bedient: „Das war ein ernüchterndes Wochenende. Das haben wir uns alle anders vorgestellt.“

Das deutsche Team muss damit erneut den Gang in die Relegation antreten. Die Auslosung des Gegners erfolgt am 11. April.

 

 

 

 

 

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Berrer holt zum Abschluss den DM-Titel

Zum Ende seiner Karriere hat sich der 36-jährige Michael Berrer den Titel bei den Deutschen Meisterschaften in Biberach geholt. Nachdem der geborene Stuttgarter im Turnierverlauf bis zum Endspiel keinen Satz abgegeben hatte, verlangte ihm sein Final-Konkurrent Maximilian Marterer alles ab. In einem spannenden Match, das von krachenden Aufschlägen und intensiven Ballwechseln geprägt war ging am Ende Michael Berrer mit einem 6:7, 6:4, 6:3-Erfolg als Sieger vom Platz. "Es ist ein Traum, hier in der Heimat vor den Augen meiner Familie in meinem letzten offiziellen Match den Titel zu gewinnen. Ich bin sehr dankbar für die ganze Unterstützung, die ich über die Jahre vom Württembergischen Tennis-Bund erhalten habe. ich gehe mit einem lachenden Auge und freue mich auf die Zukunft", freute sich der zweifache Familienvater riesig und hatte zusätzlich auch viel Lob für seinen 21-jährigen Gegner Maximilian Marterer übrig: "Ich bin begeistert von seiner Spielweise, er wird noch für Furore sorgen".

In der Damen-Konkurrenz gelang der Hamburgerin Carina Witthöft im dritten Anlauf endlich der Turniersieg. Nachdem die 21 Jahre junge Spielerin des Porsche Teams Deutschland in den beiden vergangenen Jahren jeweils im Finale scheiterte, durfte sie nun nach einem harten Endspiel-Fight den Siegerpokal in die Höhe strecken. Sie gewann das Finale mit 6:7, 7:6, 6:3 gegen Laura Schaeder aus Heilbronn. "Endlich hat es mit dem Titel geklappt", so die glückliche Siegerin Carina Witthöft nach dem Match.

Zwischen den Finalspielen der Damen und Herren wurde im WTB-Stützpunkt in Biberach das Finale der Herren-Rollstuhlkonkurrenz ausgetragen. Hier war es der erfahrene Berliner Steffen Sommerfeld, der gegen den aufstrebenden Youngster Antony Dittmar nichts anbrennen ließ und souverän mit 6:0, 6:3 seinen dritten DM-Titel in Folge gewann.

 

 

 

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Zverev feiert Titel-Premiere

Der erst 19-jährige Alexander Zverev hat sich seinen ersten Titel auf der ATP-Tour gesichert. Bei dem mit insgesamt 986 380 US-Dollar dotierten Hallen-Hartplatz-Event im russischen St. Petersburg überzeugte der junge Deutsche während des gesamten Turnierverlaufs und lieferte sich am Ende einen spannenden Final-Fight gegen den amtierenden US-Open-Gewinner Stan Wawrinka (SUI). Nachdem Zverev den ersten Satz mit 6:2 gewonnen hatte und Durchgang zwei mit 3:6 abgeben musste, lag der gebürtige Hamburger im Entscheidungssatz bereits mit 0:3 hinten, ehe er eine famose Aufholjagd startete und letztendlich mit 7:5 für die Entscheidung sorgte. Bereits in den Matches zuvor hatte „Sascha“ sein unglaublich großes Potenzial unter Beweis gestellt, indem er große Namen wie Mikhail Youzhny oder Tomas Berdych aus dem Turnier warf.

Mit 19 Jahren und 158 Tagen ist Alexander Zverev der jüngste Titelträger auf der Tour seit dem Kroaten Marin Cilic im Jahr 2008. Doch nicht nur das: Neben dem Siegerpreisgeld von 163 485 US-Dollar nimmt der 1,98 Meter große Rechtshänder 250 Punkte für die Weltrangliste mit nach Hause. Dort befindet er sich mittlerweile auf Rang 24.

 

 

 

 

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