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Kohlmann bleibt Kapitän

Michael Kohlmann bleibt Kapitän des deutschen Davis-Cup-Teams. Der Deutsche Tennis Bund (DTB) gab bekannt,dass der Vertrag mit dem 43-Jährigen um ein weiteres Jahr verlängert wurde.  

„Michael Kohlmann hat in den vergangenen drei Jahren hervorragende Arbeit geleistet – und das unter nicht immer einfachen Bedingungen. Am Sieg der deutschen Mannschaft in Portugal hatte er entscheidenden Anteil. Wir sind erfreut, dass er uns auch im kommenden Jahr als Davis-Cup-Kapitän erhalten bleibt. Gemeinsam wollen wir den eingeschlagenen Weg des Aufschwungs im Herrentennis kontinuierlich weitergehen“, kommentierte Verbandspräsident Ulrich Klaus die Entscheidung.

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Diskussionen ums Stadion

Mit einem starken Partner an der Seite will der Hamburger Club an der Alster auf seinem Gelände am Hamburger Rothenbaum ein modernes Stadion erstellen und eine Sport Akademie einrichten. Bei einer Pressekonferenz stellte der Traditionsclub eine langfristig angelegte Kooperation mit dem Versicherungsunternehmen Allianz vor. Zum einen soll auf dem Vereinsgelände – anstelle des bisherigen, sanierungsbedürftigen Tennisstadions - ein 7500 Zuschauer fassendes Stadion mit dem Namen „Allianz Court“ entstehen, in dem auch weiterhin das ATP-Turnier der Herren stattfinden kann.

Die Kooperation umfasst außerdem die Förderung des Leistungs-und Nachwuchssports. Der Club-Vorsitzende Thomas Wiedermann: „Mit der Allianz haben wir einen Partner gefunden, der unsere Idee eines modernen und zukunftsorientierten Sportclubs für unsere Mitglieder unterstützt. Wir glauben gemeinsam an die Sportstadt Hamburg. Mit dem ‚Allianz Court‘ soll eine Heimat für unsere Mannschaften und weitere Hamburger Top-Teams geschaffen werden.“ Die neue „Allianz Sport Akademie‘ mit Schwerpunkt in den Sportarten Tennis und Hockey soll in die neue Arena integriert und jungen Leistungssportlern einen idealen Mix an Trainingsmöglichkeiten und Ausbildung bieten.

Wann mit den Um- und Neubauten begonnen werden kann, ist allerdings noch nicht absehbar, einen konkreten Zeitplan gibt es bisher nicht. Dies gilt insbesondere, als der Deutsche Tennis Bund (DTB), der seine Geschäftsstelle in der Anlage hat, nun auch auf seine Nutzungsrechte hingewiesen hat. In einer  Pressemitteilung des DTB heißt es hierzu:

„Der Deutsche Tennis Bund wird auch künftig von seinem Nutzungsrecht für das Tennisstadion am Hamburger Rothenbaum Gebrauch machen. Die in den vergangenen Wochen erneut öffentlich diskutierten Umbaupläne des Club an der Alster wären nur dann umsetzbar, wenn gleichzeitig sämtliche Interessen des DTB gewahrt würden. Dies wäre nach den bisher veröffentlichten Planungen jedoch nicht der Fall. Der DTB geht deshalb von einer langfristigen Nutzung des Stadions und der Büroräume an der Hallerstraße aus – nach dem derzeitigen Stand bis zum Jahr 2049. Ulrich Klaus, Präsident des Deutschen Tennis Bundes, bezieht im Folgenden Stellung. 

DTB-Präsident Ulrich Klaus über…

… die Interessen des Deutschen Tennis Bundes auf der Anlage am Hamburger Rothenbaum:

„Der Deutsche Tennis Bund verfügt über die Nutzungsrechte für das Stadion in Hamburg bis Ende 2049. Diese stellen neben den infrastrukturellen Anforderungen für die Ausrichtung eines ATP 500er-Events einen wesentlichen Teil der DTB-Interessen auf der Anlage am Rothenbaum dar. Die kostenfreie Nutzung der Büroräume für die Geschäftsstelle sowie Einnahmen durch Vermietungen sind für den Verband essentiell.“

… die Umbaupläne des Club an der Alster:

„Grundsätzlich steht der Deutsche Tennis Bund Neuerungen auf der Anlage am Hamburger Rothenbaum nach wie vor positiv gegenüber. Wir sind bereit, mit dem Club an der Alster dazu partnerschaftlich Lösungen zu erörtern. Bei der Umsetzung müssen jedoch sämtliche Interessen des Verbandes gewahrt werden. Zudem muss sichergestellt sein, dass etwaige Veränderungen den DTB weder wirtschaftlich noch organisatorisch schlechter dastehen lassen dürften als in der aktuellen Situation. Klar ist: Ohne die Zustimmung des Deutschen Tennis Bundes wird es keinen Abriss des Stadions geben.“

… die Zukunft des ATP 500er-Turniers in Hamburg nach 2018:

„Über die Gestaltung des Turnierkalenders ab 2019 und die Lizenzvergabe entscheidet die ATP voraussichtlich im Sommer dieses Jahres. Der Deutsche Tennis Bund plant derzeit auch über das Jahr 2018 hinaus mit der Ausrichtung eines ATP500er-Events. Wer das Turnier ab 2019 veranstalten wird, ist noch offen. Der DTB befindet sich mit unterschiedlichen Interessenten – auch mit dem aktuellen Veranstalter, der Hamburg Sports & Entertainment GmbH und Turnierdirektor Michael Stich – in vertraulichen Gesprächen.“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Kerber gewinnt Silber

Die deutsche Nummer eins, Angelique Kerber, hat beim Damen-Tennisturnier der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro die Silber-Medaille gewonnen. Nachdem sich die Kielerin auf ihrem Weg ins Finale souverän präsentiert hatte, ging sie gegen die Nummer 34 der Weltrangliste, Monica Puig aus Puerto Rico, als Favoritin ins Endspiel. Ihre 22-jährige Gegnerin, die im Laufe des Turniers unter anderem die Deutsche Laura Siegemund und die beiden Top-Ten-Spielerinnen Garbine Muguruza (ESP) und Petra Kvitova (CZE) ausschaltete, entpuppte sich als die große Überraschung.

Trotz ihrer Außenseiterrolle spielte Puig im Finale wie entfesselt. Den ersten Satz holte sie sich mit 6:4. Angelique Kerber hingegen schien Probleme zu haben, auf das druckvolle Spiel ihrer Kontrahentin Zugriff zu finden und musste sich zudem im Anschluss an den ersten Durchgang am Rücken behandeln lassen.

Doch die Australian Open Gewinnerin kämpfte und entschied Satz Nummer zwei mit 6:4 für sich. Die Zeichen standen nun auf Sieg und die deutschen Fans konnten sich wieder große Hoffnungen auf die erste Gold-Medaille seit Steffi Grafs Triumph im Jahr 1988 in Seoul machen.

Doch Monica Puig ließ Kerber im dritten Durchgang keine Chance mehr. Nach 2:09 Stunden musste sich die Deutsche schließlich mit 4:6, 6:4, 1:6 geschlagen geben und sich mit der Silber-Medaille zufrieden geben.

Bronze gewann die Tschechin Petra Kvitova, die im Spiel um Rang drei mit 7:5, 2:6, 6:2 über die US-Amerikanerin Madison Keys erfolgreich war.

 

 

 

 

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